Seitdem ich 2005 die „Knell“, ein verlassenes Bahnausbesserungswerk, besichtigt habe, lässt mich die Leidenschaft aufgelassene Industriegelände zu erleben nicht mehr los. Die alten Gemäuer, teilweise noch mit Geräten und Maschinen bestückt, mit dem Geruch von Schmierfett in der Luft, erzählen Geschichten längst vergangener Tage.

Dabei schaffen sowohl die antiquierte Technik, die hier ungewohnt erlebbar ist, als auch die Stille dieser Orte und der einsetzende Verfall eine ganz spezielle Atmosphäre.

Hier kann ich vom hektischen Alltag abschalten und für mehrere Stunden meine Umwelt ausblenden. Dabei steht für mich eher das konzentrierte Festhalten des erlebten Ortes im Vordergrund als die Jagd nach Abenteuern und möglichst spektakulären Erlebnissen.

 

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